Hören — das Tor zur Welt

Immanuel Kant hat in seinem vielzitierten Ausspruch „Nicht sehen trennt von den Dingen. Nicht hören trennt von den Menschen” treffend zum Ausdruck gebracht: Hören erschliesst uns unsere Mitmenschen und unsere Gefühlswelt.
 
  Hören informiert, warnt, orientiert, trainiert, stellt Kontakte her.
  Hören ist Fühlen und Spüren. Es erschliesst unsere Gefühlwelt. Über Nervenfasern
ist das Ohr mit unserem Gefühlszentrum und der Wahrnehmung im Gehirn verknüpft.
 
  Durch Hören bleiben wir vital, wach und kreativ. Denn Hören stimuliert unser Gehirn.
  Das Ohr ist das erste ausgebildete und funktionierende Organ im Mutterleib.
  Das Ohr hat ein hervorragendes Auflösungsvermögen. Mit einem gesunden Ohr
können wir uns auf einer Party trotz vieler Stimmen auf einen Redner konzentrieren.
Wir können einzelne Instrumente eines Orchesters oder einer Band heraushören.
  Wir können mit den Ohren sehen. Weil wir sehr genau orten können, aus welcher
Richtung Geräusche stammen. Das ist eine grosse Hilfe für Fussgänger und
Radfahrer im Strassenverkehr.



 

  Der Mensch kann eine erstaunliche Bandbreite an Geräuschen hören. Die leisesten wahrnehmbaren Geräusche bis zur Schmerzschwelle des Ohres entsprechen einem Schalldruckverhältnis von 1:1 Million!
  Ein einmal geschädigtes Ohr lässt sich nicht vollkommen wiederherstellen. Trotz grosser Fortschritte in der Hörgeräteentwicklung. Schützen Sie daher dieses Wunderwerk der Natur.
     
60/60-Regel

Bei der Belastung des Gehörs sind Lautstärke wie Dauer bestimmend. Strassenlärm von 85 Dezibel erträgt der Mensch 40 Stunden pro Woche, 90 Dezibel während 20 Stunden, 100 Dezibel noch während 2 Stunden. MP3-Nutzern wird die „60/60-Regel” empfohlen: maximal 60 Minuten pro Tag bei maximal 60 Prozent der möglichen Lautstärke hören.


 
 

Dauerlärm

Lärm gilt als Geisel der Zeit. Lärm schädigt unsere Gesundheit und mindert unsere Lebensqualität. Ob am Arbeitsplatz, im Verkehr oder in der Freizeit, Lärm kennt keine Grenzen. Schwerhörigkeit, Stress und Tinnitus sind die möglichen Folgen.

Lesen Sie im nächsten Infoletter weitere interessante Informationen rund ums Hören.