Art und Verteilung von Körperwasser
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Wissenschaftler haben dank ihrer
modernen Analysengeräte festgestellt,
dass Körperflüssigkeiten eine recht
unter-schiedliche Zusammensetzung haben.
Gerade diese Zusammensetzung spielt eine
erhebliche Rolle, wenn es darum geht, ob
wir fit, vital und jung oder eben
kränklich, übergewichtig und vorzeitig
gealtert sind. Alle Körperzellen haben
ein wichtiges Merkmal der vor
Jahrmilliarden entstandenen Einzeller im
Laufe der Entwicklung behalten: Sie sind
von einer Flüssigkeit umgeben, der so
genannten extrazellulären Flüssigkeit,
welche die Zellen schützend und
polsternd einbettet. |
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Ausserdem
enthalten die Zellen selbst Wasser, welches als
"intrazelluläre Flüssigkeit" bezeichnet wird.
Die Aufnahme von hohen Flüssigkeitsmengen
durch Getränke sowie das Ausscheiden des
Urins über die Nieren beeinflussen in erster
Linie den extrazellulären Flüssigkeitsraum.
Die Zellen — prall mit
Wasser gefüllt
Auch
wenn sich die tierischen (und menschlichen
Zellen) von den pflanzlichen Zellen in
einigen Merkmalen unterscheiden, so ist
beiden gemein, dass sie sich mit Wasser vollsaugen, bis der Widerstand ihrer
Zellwände zu stark wird. Gut gewässerte
Pflanzen stehen steif und aufrecht. Auch
unsere Zellen sind nur dann voll
funktionsfähig,
wenn sie prall mit Wasser gefüllt sind. Nur so
können z. B. unsere Haut, unser Bindegewebe
und unsere Muskeln kräftig und jugendlich
aussehen.
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Wenn Pflanzen Wasser fehlt,
werden sie welk. Nicht anders ergeht
es unseren Zellen: Sie trocknen dann
aus, ihr Altersprozess schreitet
rasch fort - und sie sterben
schneller. Wo immer in unserem Körper
den Zellen Wasser fehlt, kommt es zu
entsprechenden Mangelerscheinungen,
zu Beschwerden, womöglich zu
Krankheiten. Dies kann in den
Gefässwänden ebenso sein wie in der
Haut, den Muskeln oder Gelenken, im
Nervensystem oder in den anderen Organen.
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Wassermangel
in Zellen ist eine der häufigsten Ursachen
für Befindlichkeitsstörungen,
für erste Warnzeichen also, dass irgendetwas in
unserem Organismus nicht stimmt. Nur wird
diese Ursache häufig nicht erkannt, weder
vom Arzt noch vom Patienten selbst.
Ohne Wasser können wir nicht leben
Neben dem
Sauerstoff in der Luft, den wir bei
jedem Einatmen in uns aufnehmen, ist
Wasser für uns lebensnotwendig. Wir
Menschen können wochenlang ohne Nahrung
leben, aber nur wenige Tage ohne Wasser. Die Symptome
von Wassermangel können sehr
unterschiedlich sein: Müdigkeit,
Muskelschwäche, Herzjagen, Schwindelgefühle
und Konzentrationsschwäche sind die
häufigsten Beschwerden.
Bei einem Verlust von zehn Prozent
Körperwasser drohen Herzinfarkt oder
Schlaganfall. Wenn wir zwanzig oder mehr
Prozent Körperwasser verlieren, sind wir
praktisch nicht mehr lebensfähig.
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