PABA — das Schönheitsvitamin

PABA ist das beste natürliche Sonnenschutzmittel. Menschen mit niedrigen PABA-Konzentrationen bekommen daher auch viel leichter und schneller einen Sonnenbrand.

Auch eine durch Immunschwäche bedingte Form von Lupus (Hautkrankheit), an der neuerdings viele Menschen leiden, geht möglicherweise auf einen Mangel an PABA zurück.


Immer kombiniert mit Folsäure

PABA ist ein ganz erstaunliches B-Vitamin. Erst seit kurzer Zeit rückt es in den Blickpunkt der Vitaminforscher. Es ist eigentlich ein "Vitamin im Vitamin", denn es tritt immer in Kombination mit Folsäure auf. Enthalten ist es vorwiegend in Leber sowie in Bierhefe, Weizenkeimen und Melasse, diesem Sammelstoff an Biosubstanzen, der bei der Zuckerherstellung abgetrennt, fast ausschließlich an Mastvieh verfüttert und erst in letzter Zeit wieder entdeckt wird.



Gesundheit in Haut und Haaren

PABA hat faszinierende Eigenschaften: Es bringt die gesamte Darmflora in Schwung und regt sie an, Folsäure zu produzieren. Als Koenzym ist PABA am Abbau und an der Verwertung von Eiweiß beteiligt, außerdem an der Herstellung der roten Blutkörperchen, die unsere Körperzellen mit Sauerstoff versorgen.



Natürliches Hauttönungsmittel

Den wichtigsten Job aber verrichtet das Schönheitsvitamin bei der Gesundheit unserer Haut. Es wirkt als natürliches Hauttönungsmittel und sorgt darüber hinaus dafür, dass unser Haar seine Farbe behält,ganz egal, ob wir nun blondes, rötliches, braunes oder schwarzes Haar haben. Wenn sich zu früh graues Haar zeigt oder wenn sehr schnell große Mengen unserer Haare grau werden, ist oft ein Mangel an PABA schuld.


Hautpflege am besten von innen

Dr.Charlie Macatee (Dermatologe an der University of California) ist der Ansicht: "Unser Haar braucht überhaupt keine Pflege- und Schutzmittel. Im Gegenteil: Es schützt uns vor Kälte oder Nässe." Sein Kollege Robert S. Claunch fügt hinzu: "Von seiner natürlichen Struktur her ist unser Haar so robust wie das Fell der Tiere. Wir müssen ihm diese wundervolle Kraft lediglich durch Zufuhr bestimmter Nährstoffe erhalten. Eine Sonderrolle dabei spielt PABA."


Gute Quellen für PABA

Das Vitamin ist vorwiegend in Leber sowie in Bierhefe, Weizenkeimen, Melasse und Joghurt enthalten. PABA wird aber auch im gesunden Milieu der Darmflora selbst von Bakterien hergestellt. Es gelangt dann als Teil von Folsäure oder als freies Vitamin ins Blut und ins Körpergewebe.

















 

Ihr täglicher Bedarf an PABA

Bei diesem Vitamin gibt es keine offizielle Mengenempfehlung für die Nahrungseinnahme. Stoffwechselexperten gehen aber davon aus, dass bei ausreichender Einnahme von Folsäure auch der Bedarf an PABA gedeckt wird.


Wofür PABA wichtig ist
 
  schützt die Haut vor Sonnenlicht
  Verwertung von Proteinen
  schützt die Darmwände
  aktiviert die Darmflora